Wechselbild1 Wechselbild2 Wechselbild3 Wechselbild4 Wechselbild5 Wechselbild6 Wechselbild7

FAQ - Chiropraktik

» Woher kommt der Begriff Chiropraktik?

Der Begriff Chiropraktik kommt aus dem Altgriechischen , bedeutet "mit den Händen ausführen" und beschreibt eine manuelle Therapie von Skelett und Muskulatur.

» Was ist Chiropraktik?

Sie befasst sich mit der Diagnose, der Behandlung und der Vorbeugung von Funktionsstörungen und Schmerzen im Bewegungsapparat. Im Mittelpunkt von Diagnose und Therapie stehen die Wirbelsäule, das Becken und die peripheren Gelenke.

» Was ist das Ziel der chiropraktischen Behandlung?

Die chiropraktische Behandlung zielt darauf ab, über eine Verbesserung der körpereigenen Statik und die Wiederherstellung der normalen Beweglichkeit der einzelnen Gelenke die Selbstheilungskräfte des Organismus zu aktivieren.

Muskelverspannungen und -verkrampfungen können so effektiv gelöst, Schmerzen gelindert oder behoben werden.

» Was passiert, wenn die Beweglichkeit der Wirbelsäule abnimmt?
  • Wird die Beweglichkeit von einzelnen Wirbelgelenken eingeschränkt (Fixierung, Blockade, Subluxation) kommt es zu einer Störung der Durchblutung und einer Irritation der hier austretenden Nerven.
  • Der Informationsfluss zum Gehirn wird vermindert und Muskeln und Organe nicht mehr optimal versorgt.
  • Schmerzen, Muskelverspannungen, eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit und innere Erkrankungen können die Folge sein.
  • Die betroffenen Tiere versuchen, die mangelnde Flexibilität der Wirbelsäule durch eine veränderte Körperhaltung auszugleichen.
  • Entsprechend werden andere Bereiche der Wirbelsäule oder einzelne Gliedmaßen vermehrt belastet und es kann zu weiteren Schäden an der Wirbelsäule oder im Halte- und Stützapparat kommen.
» Wie erkenne ich, ob mein Pferd ein Problem hat, das chiropraktisch behandelt werden kann?

Folgende Symptome deuten auf eine Störung der Biomechanik hin:

  • Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild des Pferde
  • Schmerzäußerungen
  • Leistungsabfall
  • Innere und äußere Erkrankungen


Veränderungen am äußeren Erscheinungsbild des Pferdes

  • Muskelschwund ein- oder beidseitig
  • Gesenkter Kopf
  • Schiefer Schweif
  • Pferd kann sich plötzlich nur noch zu einer Seite drehen

Schmerzäußerungen
  • Ohrenanlegen, Schnappen und Rücken-weg-drücken beim Putzen und Satteln
  • Widersetzlichkeit unter dem Reiter
  • Ungehorsam beim Springen
  • Schweifschlagen beim Reiten
  • Ängstlicher oder schmerzhafter Gesichtsausdruck

Leistungsabfall
  • Der Pferderücken schwingt nicht
  • "Cold Back" d.h. das Pferd drückt nach dem Aufsteigen den Rücken weg und macht sich fest, es wird, wenn überhaupt, oft erst nach 15- 20 Minuten lockerer
  • Unspezifische Lahmheiten
  • Taktfehler in einzelnen oder mehreren Gangarten
  • Viertakt im Galopp
  • Einseitige Schritt- oder Trittverkürzungen, ungleichmäßiger Bewegungsablauf
  • Der Reiter hat Schwierigkeiten, das Pferd gerade zu richten, durchs Genick zu stellen oder um den inneren Schenkel zu biegen
  • Das Pferd hat Probleme mit den Seitengängen Wechseln oder damit, mit der Hinterhand Last aufzunehmen
  • Pferd macht nicht oder nicht genügend auf über dem Sprung, springt oft nur zu einer Seite oder so, als ob es aus zwei Teilen bestehen würde
  • Pferd springt häufig in der ersten Hälfte des Parcours deutlich besser als in der zweiten Hälfte
  • Ein vorsichtiges Pferd macht plötzlich Fehler am Sprung

Innere und Äußere Erkrankungen
  • Ungewöhnlicher Juckreiz an der Schweifrübe oder anderen Körperteilen
  • Einseitig vermehrtes Schwitzen oder verminderte Schweißbildung
  • Dauerrosse, Ausbleiben der Rosse
  • Wiederkehrende Koliken
  • Probleme beim Harnabsatz
...und vieles mehr.
» Wodurch werden die Probleme beim Pferd hervorgerufen?
Mögliche Ursachen können sein:
  • Verletzungen

durch Sturz, Stolpern, Ausrutschen oder Festliegen in der Box

  • Narkose   

unkoordinierte Bewegungen beim Ablegen und Aufstehen

  • Transport

lange Transporte, Unfälle, schlecht gefederte Anhänger

  • Geburtsprobleme

schwere Geburten mit gewaltsamem Auszug des Fohlens

  • Bewegungsmangel

zu wenig freie Bewegung nimmt den Pferden die Möglichkeit, Verspannungen durch Buckeln oder Wälzen zu lösen

  • Sportliche Leistung

Alle Fahr-, Renn- oder Reitsportdisziplinen belasten Wirbelsäule und Bewegungsapparat in unterschiedlicher Weise

  • Beschlag

Falscher Beschlag und schlechte Hufpflege beeinflussen Statik und damit auch die Biomechanik der Wirbelsäule negativ

  • Sattel

Schlecht angepasste Sättel stellen die häufigste Ursache für Rückenprobleme dar

  • Alter

Mit zunehmendem Alter werden die Spätfolgen von kleinen und großen Schäden, denen die Wirbelsäule im Laufe der Jahre ausgesetzt war, deutlicher.

» Wie erkenne ich, ob mein Hund ein Problem hat, das eine chiropraktische Behandlung erfordert?
Folgende Symptome können bei Hunden ein Hinweis auf Schmerzen durch Funktionsstörungen von Wirbelsäule sein:

  • Akute Nacken- und Rückenschmerzen
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Bewegungsunlust
  • Schmerzäußerungen bei bestimmten Bewegungen oder beim Hochheben
  • Unspezifische Lahmheiten, Pass-Gang, schleppender Gang, abgeschliffene Krallen
  • Überempfindlichkeit bei Berührung
  • Leckekzeme an Beinen oder Pfoten
  • Wiederkehrende Ohr- oder Analdrüsenentzündungen
  • Harnträufeln oder unwillkürlicher Kotabsatz
...und vieles mehr.
» Welche Anwendungsgebiete der Chiropraktik gibt es bei Hunden?
  • Verletzungen der Wirbelsäule (nach röntgenologischer Abklärung)
  • Spondylosen (Verknöcherungen der Wirbelsäule: eine Mobilisation im "gesunden" Bereich führt zur Besserung des Krankheitsbildes)
  • Cauda-Equina-Syndrom
  • Halswirbelsäulensyndrom
  • Dackellähme
  • Leckekzeme
  • Arthrosen
  • Ischias-Neuralgie
  • Wiederkehrende Analdrüsenentzündungen
  • Wiederkehrende Ohrentzündungen
  • Inkontinenz
  • Unspezifische Lahmheiten
  • Sporthunde
  • Ältere Hunde
...und vieles mehr.
» Warum sollten auch ältere Tiere chiropraktisch behandelt werden?
Bei der Behandlung älterer Tiere steht vor allem die Gesunderhaltung und eine Steigerung ihrer Lebensqualität im Vordergrund.
Wie funktioniert Chiropraktik?

Die chiropraktische Behandlung hat zum Ziel, die Ursache von Funktionsstörungen der Wirbelsäule, des Beckens und der Gelenke zu beseitigen und eine optimale Beweglichkeit wiederherzustellen. Dies erfolgt mit einem kurzen, sehr schnellen Impuls, ausgeführt am betroffenen Wirbel; dadurch werden Fixierungen und Verspannungen gelöst.
» Wie sieht eine chiropraktische Behandlung aus?
Erstbehandlung

  • Aufnahme eines ausführlichen Vorberichtes* Klinische Untersuchung des Patienten in Ruhe und in der Bewegung
  • Chiropraktische Untersuchung und Behandlung, eventuell Anwendung zusätzlicher Behandlungsmethoden (Logan Technik, sacro-occipitale oder cranio-sacrale Therapie)
  • Untersuchung aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin
  • Akupunkturbehandlung
  • Erstellung eines individuellen Therapie- und Trainingsplanes
  • Dauer der chiropraktischen Behandlung: Pferd 50-60 Minuten resp. Hund 20-30 Minuten plus ca. 30 Minuten für die anschließende Akupunktur
  • Kosten: Pferd 140,-€ resp. Hund 60,-€

Nachbehandlung

  • Untersuchung des Patienten in Ruhe und evtl. in der Bewegung
  • Eingehende chiropraktische Nachuntersuchung, TCM Kontrolle und Nachbehandlung
  • Gegebenenfalls Anpassung von Therapie- und Trainingsplan
  • Kosten: 120,- € (Pferd) resp. 50,- € (Hund)
» Wie oft sollte behandelt werden?
  • In den meisten Fällen zeigt sich nach ein 1 - 3 Behandlungen eine deutliche Besserung der Symptomatik. Akute Probleme verschwinden oft schon nach der ersten Behandlung, chronische Prozesse dagegen brauchen erfahrungsgemäß etwas länger. Sinnvoll und empfehlenswert sind regelmäßige Nachuntersuchungen 1-2 Mal im Jahr.
  • Renn- und Sportpferde (-hunde) mit einer hohen Belastungsintensität profitieren von regelmäßigen Nachbehandlungen. Hier hängen die zeitlichen Abstände sehr von den individuellen Leistungsanforderungen ab.
  • Patienten mit chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates (Spat, Hufrollenentzündung, Arthrosen, Spondylosen etc.)und daraus resultierenden biomechanischen Problemen im Wirbelsäulenbereich sprechen sehr gut auf Intervalle von 2-4 Monaten an.
» Kann Chiropraktik schädlich sein?
Im Unterschied zu anderen manuellen Techniken arbeitet die Chiropraktik über kurze Hebel und immer innerhalb des normalen Bewegungsradius eines Gelenks. Dabei erfolgt nur eine leichte Dehnung, so dass es nicht zu einem "Ausleiern" des Gelenkes kommen kann. Die Behandlung ist aufgrund der angewandten Techniken sanft und für die Tiere meist sehr angenehm.
» Woher kommt die Chiropraktik?
Schon im alten China, in Ägypten, Indien und im der Antike waren wirbelsäulenbedingte Erkrankungen und ihre Behandlung durch Manipulation an Becken und Wirbelsäule bekannt.

Hippokrates, der als Begründer der europäischen Medizin gilt, beschrieb um 460 v.Chr. Behandlungen der Wirbelsäule, mit dem Ziel, innere Erkrankungen wie Asthma und Harnblasenentzündungen zu heilen. Damit hatte er bereits die Bedeutung der Selbstheilungskräfte des Körpers erkannt.

Die moderne Chiropraktik wurde 1895 begründet von dem Kanadier Daniel David Palmer und war lange Zeit nur menschlichen Patienten vorbehalten.

Erst in den späten 80iger Jahren des 20zigsten Jahrhunderts begannen einige Doctors of Chiropractic und Veterinärmediziner in den USA damit, spezielle Behandlungstechniken für Vierbeiner zu entwickeln und die Veterinär-Chiropraktik zu systematisieren.
» Ist eine chiropraktische Behandlung auch dann sinnvoll, wenn mein Pferd / Hund keines dieser Symptome zeigt?
Auch Pferde, die zunächst keine Störung der Biomechanik vermuten lassen, profitieren häufig von einer chiropraktischen Untersuchung. Hierbei lassen sich immer wieder kleinere Blockaden auffinden, welche sofort beseitigt werden; so kann es gar nicht erst zu einem Problem kommen.

Aktuelles

LN-Online / Lokales
Balsam für strapazierte Reitpferde:
Asiatische Heilkunst macht sie wieder fit

 

» weiterlesen...


TV-SPOT 18:30 SAT1-Regional
Asiatische Heilkunst für Pferde

 

» weiterlesen...


 

Termine

13.-17.11.2017 Miyazaki (JPN)
YNSA (Yamamoto New Scalp Acupunctwe)
Seminar mit Dr. Toshikatsu Yamamoto

11.-23.09.2018 Tyron ( USA)
WEG Weltreiterspiele
Mannschaftstierärztin
Team Parareiter Österreich

17.-18.10.2018 Sittensen (GER)
Applied Kinesiology
"The Neurology of Movement"
mit Care Destefano DC

12.-14.11.2018 Miyazaki (JPN)
YNSA (Yamamoto New Scalp Acupunctwe)
YNSA Aoshima Forum

26.-28.10.2019 Brisbane (AUS)
ICMART Congress Akupunktur

 

 

Kontaktdaten

Dr. med. vet. Heike Kölle
Rosenhof 1
23749 Grube

Telefon: 04365 / 365
praxis@dr-heike-koelle.de

 

^